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Snowflake

 

Softly dancing little star

Nature's miracle by far

Ornament finer than crystal

Wondrous creation of wispy white

Finest down so gently falling

Lacy gift from heaven

Awesome structure soon to melt

Kindly kin of a fairy felt

Enchanting, exquisite, elusive

 

Giselle Braeuel, Dezember 2018


Glauben Sie an den Weihnachtsmann?

gs. Was für eine komische Frage, werden Sie sagen, natürlich nicht ...

Aber bei näherem Hinsehen ist die Frage gar nicht so merkwürdig. Denn die meisten Menschen glauben an irgendwas: Beispielsweise an die Deutung des Schicksals durch Sternzeichen oder magische Zahlen, an die heilsame Kraft der Steine, Bachblüten und an bei Vollmond geerntetem Hopfen (vulgo: Mondbier);  andere wiederum vertrauen  Nostradamus’ Voraussagen oder den apokalyptischen Prognosen meist selbsternannter Weltretter,  manche sind gar überzeugt von den schädlichen Wirkungen eines harmlosen Tablets auf das menschliche Hirn (na ja, wenn man sich bloß blödsinnige Daddelserien `reinzieht, stimmt’s vielleicht). Wieder andere warnen vor Strahlen aus dem Weltall, schwören auf Klangschalen und sehen Aliens, rechnen fest mit der Existenz von  Elfen und Trollen – die Reihe ließe sich beliebig fortsetzen und wird - je nach Zeitgeist - durch allerlei Kurioses ergänzt.

Also ist der Glaube an den Weihnachtsmann eigentlich eine durchaus naheliegende Alternative! Schließlich hat er ja wirklich gelebt, der Nikolaus von Myra, und zwar im 3. Jh n.Chr. in Patara, an der Mittelmeerküste Lykiens/ Kleinasiens also. Sein Todestag ist der 6. Dezember. Und – erinnern wir uns – als sich die achtjährige Virginia O’Hanlon im Herbst des Jahres 1897 an die Zeitung New York Sun mit der Frage wandte, ob es einen Weihnachtsmann gebe, bekam sie vom Leitartikelschreiber, dem Journalisten und Verleger Francis P. Church höchstpersönlich die Antwort: „Yes, Virginia, there is a Santa Claus“ und weiter: „Er existiert so zweifellos wie Liebe und Großzügigkeit und Zuneigung bestehen…“ Dieser für das Kind sehr tröstliche Satz samt dem danach folgenden Artikel ist seitdem die bekannteste Weihnachtsbotschaft der Presse, ja, sogar die bekannteste Presseveröffentlichung überhaupt, nicht nur in Amerika. Vermutlich, weil sie nicht nur für Virginia bedeutend war, sondern für viele Menschen zeitlos Gültigkeit besitzt. 

Sicher möchten Sie jetzt den vollständigen Leitartikel im Wortlaut lesen,  der damals am 21. September 1897 in der New York Sun erschien. Sie finden den Text im Original und in der Übersetzung beispielsweise bei Wikipedia zum Stichwort Gibt es einen Weihnachtsmann? Oder Sie statten dem Columbia College der Columbia University, New York, einen Besuch ab. Dort wird einmal im Jahr das Verlesen von Virginias Brief  und Francis Pharcellus Churchs Antwort zelebriert – seit 119 Jahren ...

Weihnachtlich! Zimtparfait mit Pflaumenröster und Apfelscheiben

Zimtparfait

🔸1/2 Liter süße Sahne  🔹7 Eigelb  🔸170 g Puderzucker 🔹1 TL Zimt 🔸 2 TL Armagnac 

Eigelb mit Zucker sehr schaumig rühren. Zimt und Armagnac dazugeben. Steif geschlagene Sahne unterheben, in eine Kastenform füllen und für mindestens 5 Stunden ins Gefrierfach geben. Vor dem Servieren etwas antauen lassen. In Scheiben schneiden und mit dem Pflaumenröster und Apfelscheiben servieren.

Pflaumenröster

Ein Glas beste Zwetschgenmarmelade kaufen und mit gutem Portwein und Nelkenpulver abschmecken und nochmals einkochen. 

Apfelscheiben

Einen - oder zwei oder drei - schönen Apfel waschen, mit Schale in feine Scheiben schneiden und in Zitronensaft und Ahornsirup marinieren.  

🦮 Weihnachten - auch für Bobby! 🦮

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Bobby der Weihnachtshund
Eine stimmungsvolle Weihnachtsgeschichte von Carin Koeberle
Bobby.pdf
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Bücher (nicht nur) für den Gabentisch

🔸Kochbuch für den Gartenfreund:

Martin Walker und Julia Watson: Brunos Gartenkochbuch

Martin Walker schreibt normalerweise Krimis, die im Périgord spielen und Bruno, Chef de Police, ist der Protagonist. Jetzt begleiten wir Martin Walker und Julia Watson durch ein Gartenjahr auf dem Land: Über 100 wunderbare Rezepte mit vielen Fotos und Texten zu den Jahreszeiten.

🔹Lesebuch für den Stilbewußten:

Christoph Spöcker: Karl Lagerfeld - Kleine Anekdoten aus dem Leben eines großen Modeschöpfers

Amüsante Anekdoten aus dem Leben des großen Designers und Fotografen Karl Lagerfeld. 

🔸Zeitgeschichte für den politisch Interessierten:

Ian Kershaw: Achterbahn: Europa 1950 bis heute

Eine lange Friedenszeit ist Europa nach den beiden Weltkriegen beschieden - aber sie war und ist nicht ohne Krisen und Ein- und Umbrüche. Ebenso wie in „Höllenfahrt“ bestens analysiert und meisterhaft geschrieben - auch für die, die historisch nicht so sehr versiert sind.

🔹Roman für den Politthriller-Freund:

Frederick Forsyth: Der Fuchs

Ein jugendlicher Hacker dringt in die Sicherheitssysteme der Weltmächte ein. Spannend und faktenreich, wie immer bei Forsyth.

🔸Sachbuch für den zeitgeschichtlich Interessierten:

Juan Moreno: Tausend Zeilen Lüge - Das System Relotius und der deutsche Journalismus

Es ist bisher der größte Presse-Skandal in Deutschland: Die Geschichten des Spiegel-Reportes Claas Relotius, die ganz oder teilweise erfunden wurden. Juan Moreno zeichnet die Ereignisse nach. Und für den Leser die Frage: Woran erkennt man eigentlich Manipulation?

🔹Schmöker für entspanntes Lesen:

Rebecca Gablé: Teufelskrone

England im 12. Jahrhundert: Der 6. Band der Waringham-Saga. Also dann: Shortbreads und Tea with Cream bereitstellen, Füße hochlegen und schmökern …

🔸Schöne Bilder für den Fotofreund:

Lord Snowdon (The Lord of Light) - STERN Fotografie, Portfolio Nr. 52 

Seine im Portfolio 52 zusammengestellten Bilder portraitieren die Upper Class aus Politik, Adel und Show-Business. Immer mit dem besonderen Blick für die Persönlichkeit, ihre Gestik, Mimik, ihre Vorlieben. Eine spanende Zeitreise mit Königin Elizabeth II., Prinz Philip und Kindern Ann und Charles (1957), Max Ernst (1963), David Bowie (1978), Ingrid Bergman (1981), Yehudi Menuhin (1990), Wolfgang Joop (1999) und vielen anderen bekannten Gesichtern. 

➼  Schöne Bilder ➼ ➼ ➼


➽  Fotoausstellung IDEEN & EXPERIMENTE von Rolf und Gerdi Scherer | März bis Juni 2017 im Rathaus Immenstaad |  alle Bilder

☛ ☛ ☛ Der Literatur-Workshop ist mit seinen lesenswerten Rezensionen der Jahre 2017 bis 2019 ins Archiv umgezogen. Dort finden sich auch die „Tipps zum Schreiben“